So wie sich die Welt weiterentwickelt, so tut es auch der Porno. Jeden Tag gibt es weniger klassische Pornoseiten. Stattdessen gibt es Portale, Seiten für Nacktbilder, Hentai-Seiten, Seiten mit 3D-Pornos und alles Mögliche andere. Ganz zu schweigen von Online-Sexspielen. Aber eine Sache fasziniert und beängstigt mich zugleich: diese Websites, die wie Nachrichtenportale aufgemacht sind. Und genau so eine Seite ist Reblop.com. Aber wer weiß – bevor ich große Töne spucke, muss ich mich erst mal ein bisschen umsehen und recherchieren. Das ist derselbe Fehler, den ich schon in der Schule immer gemacht habe, weißt du?
Ich habe mich in den Ferien mit dem stärksten Typen angelegt und gedacht, ich sei unantastbar. Und wenn die Ferien vorbei waren und ich zurückkam, wurde ich windelweich geprügelt. Ein paar Mal stand ich sogar kurz davor, meinen Schöpfer zu treffen. Mein Vater meinte immer, ich sei eine Drama-Queen und es wären ja nur ein paar Schläge gewesen. Dass ich einfach härter im Nehmen sein sollte. Aber er hat keine Ahnung, wovon er redet. Nur weil er Schläge und Drogen wegstecken kann, heißt das noch lange nicht, dass er ein echter Mann ist. Ich verstehe mehr von Pornoseiten, und das werde ich jetzt beweisen. Wenn ich auf das Niveau von ThePornDude kommen will, muss ich das tun – also hab etwas Geduld mit mir. Los geht’s!
Erste Eindrücke
Wie ich in der Einleitung schon erwähnt habe, sieht Reblop.com aus wie eine Nachrichten-Website für Pornos. Ich habe zwar noch keine Ahnung, ob das wirklich so ist, aber das werden wir in den nächsten Abschnitten sehen – ehrlich gesagt hat mich so etwas immer abgeschreckt. Weißt du, ich stehe mit meinem Gehirn auf Kriegsfuß. Ich weiß nicht, wie man es benutzt, und ich will es auch nicht benutzen, wenn ich nicht unbedingt muss – deshalb bin ich letztendlich auch bei diesem Porno-Kram gelandet. Pornos sorgen für Glückshormone, und man muss dabei nicht über irgendwelchen Mist nachdenken. Und genau so soll es auch bleiben. Ich will nicht ständig irgendwas berechnen oder haufenweise dummes Zeug lesen müssen, nur um mir einen schönen runterzuholen, weißt du? Du gehst rein, fasst deine verbrannte Wurst an und machst dich dann verdammt schnell wieder vom Acker.
Das ist meine Vorgehensweise – so war es immer, so ist es und so wird es bleiben. Wobei „M.O.“ bei mir auch für „idiotische Beobachtungen“ (moronic observations) stehen könnte, denn genau dazu neige ich ständig: Ich stelle irgendwelche willkürlichen Vermutungen über die Seite an, die sich dann als falsch herausstellen, und am Ende merke ich, dass ich völlig danebenlag. Also lasse ich das jetzt mal bleiben. Abgesehen vom Inhalt im Mittelteil und der Navigation oben hat Reblop.com nicht viel zu bieten. Was eigentlich gut ist – weniger langweiliger Kram für dich. Außer natürlich die Werbung; die macht mich wahnsinnig. Aber sie haben es geschafft, sie auf ein Minimum zu beschränken.
Navigation
Zum Glück ist die Navigation auf Reblop.com nicht allzu kompliziert. Es gibt nur vier einfache Optionen, mehr nicht. Eine davon ist die Startseite, über die wir gerade im ersten Teil dieser Rezension gesprochen haben. Als Nächstes gibt es großartige Pannen aus Pornodrehs – immer wieder ein herrlicher Anblick. Der Button heißt auch tatsächlich „Porn Bloopers“. Auch wenn man dabei wahrscheinlich auf eine andere Seite weitergeleitet wird, gibt es hier Spannendes zu sehen: lustige Szenen hinter den Kulissen von Pornodrehs und Ähnliches. Das ist fast so, als würde ein Film auf FOX zu Ende gehen und danach Pannen und Ähnliches gezeigt werden. Nur ist es hier noch süßer und skurriler, weil man sieht, wie sich eine Tussi kaputtlacht, während ihr ein Schwanz in ihrem Arschloch steckt. Leider habe ich meine Oma mal in genau derselben Position erwischt – sie hat sich totgelacht, weil mein Onkel einen kleinen Schwanz hat. Familienverhältnisse, was soll ich sagen? Meine ganzen Geschwister und Blutsverwandten haben einen an der Waffel.
Der nächste Punkt auf unserer Liste ist Pornografie. Wenn du auf diesen Button klickst, leitet dich Reblop.com wieder auf eine andere Seite weiter. Das wäre für mich in Ordnung, wenn die Pornos dort nicht so beschissen und unseriös wirken würden. Ich hasse es wie die Pest, wenn die Snapchat-Zusammenstellungen von Schlampen hochladen, die Schwänze lutschen. Und dann verkaufen sie das auch noch als „Porn-Compilations“ oder Ähnliches. Nein, das ist kein Porno, das ist einfach nur eine volljährige Highschool-Schlampe, die auf einer öffentlichen Toilette einen Schwanz lutscht. Ich habe schon oft Schlampen Schwänze auf öffentlichen Toiletten lutschen sehen. Natürlich tue ich mir dann immer selbst leid, weil ich nicht derjenige bin, der einen geblasen bekommt – aber was soll man machen? Man kann nicht immer alles haben. Ich kriege sonst nie etwas außer Beleidigungen und – gelegentlich – beschissenem Essen. Nicht jeder ist so erfolgreich und erfüllt wie ThePornDude.
Die Vorteile
Weißt du, der einzige Vorteil bei Reblop.com ist, dass keine Langeweile aufkommt und man keinerlei Verpflichtungen eingeht. Ich meine, man muss sich ja nicht auf der Seite registrieren. Aber das ist cool, denn man bekommt alle Inhalte kostenlos – ob sie gut sind oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Du kannst es wie ich machen: ständig meckern und überall, wo du hingehst, auf Ablehnung stoßen. Oder du genießt die Inhalte, wenn sie dir gefallen, oder verlässt die Seite einfach wieder, wenn nicht. So machen es angeblich normale Leute – ich allerdings nicht. Weil ich eben nicht normal bin, natürlich. Wie dem auch sei, so ist das nun mal.
Viele Leute beschweren sich – genau wie ich – manchmal über den Mangel an originellen Inhalten in der Erotikbranche, aber genau diese Leute sind nicht bereit, dafür zu bezahlen. Im Grunde ist es wie bei der Musik: „Oh, Musiker verkaufen sich aus, niemand macht mehr echte Musik.“ Aber wenn ein Musiker ein hochwertiges Album veröffentlicht und eine Show spielt, tauchen die Leute nicht auf. Sie geben ihr Geld für Tickets lieber für beschissenes Gras aus und hängen in Parks mit den ganzen Heroinjunkies ab.
Die Tags und Trend-Videos
Hier kommt der ganze Mist zum Vorschein. Und ich rede nicht davon, dass ich mich übergeben muss, weil ich es mir heute schon gefühlt zwölfmal besorgt habe – nein. Ich spreche von Dingen, die dich genauso wütend machen werden, wie sie es bei mir getan haben. Siehst du, auf der rechten Seite der Website findest du „Trend-Videos“ und Tags oder Kategorien – wie auch immer man sie nennen will. Und das Erste, was mir ins Auge sprang, war das Sex-Tape von Selena Gomez, Nacktbilder oder was auch immer. Ich habe draufgeklickt, und alles, was ich da sah, war fake. Selbst die Nacktbilder waren offensichtlich gephotoshoppt. Ich habe zwar die miesesten Augen des Universums, aber blind bin ich nicht. Ich merke, wenn man mich anlügt. Und das nervt, weil ich auf echte Inhalte gehofft hatte. Genau das meinte ich, als ich sagte, dass ich Pornoseiten hasse, die wie Nachrichtensender aufgebaut sind.
Die Tags befinden sich direkt unter den Trend-Videos. Wenn man auf einen davon klickt, erhält man eine vollständige Liste von Beiträgen, die mit diesem Tag verknüpft sind. Das hat Reblop.com zumindest hervorragend gelöst. Natürlich drehen sich die meisten dieser Beiträge um Promis, und sie sind meistens fake. Aber hey, vielleicht ist daran ja gar nichts verkehrt. Vielleicht bin ich auch einfach nur wieder eine weinerliche Schwuchtel. Vielleicht hatten die Sportler-Typen aus meiner Highschool doch recht. Aber trotzdem: Ich versuche ja nur, ein bisschen abzuschalten, weißt du? Wenn du also deine Fantasien ausleben willst, werde ich dich sicher nicht aufhalten. Vielleicht mache ich sogar mit. Aber natürlich nicht auf eine seltsame Art und Weise…
Und wenn man auf einen Artikel bei Reblop.com klickt, stellt man fest, dass es sich gar nicht um einen richtigen Artikel handelt. Meistens sind das nur Sammlungen schlecht bearbeiteter Bilder und hier und da ein paar Videos. Die meisten davon sind Fake, aber einige sind echt – und das rechne ich ihnen hoch an. Es ist schließlich schwer, echtes Promi-Pornomaterial aufzutreiben. Man muss eben tun, was nötig ist, um Geld zu verdienen, oder? Genau deshalb schreibe ich diese Texte überhaupt erst! Um Geld für Ramen-Nudeln und faule Tomaten zu verdienen.
Registrierung und Fazit
Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier um ein Nachrichtenportal für Pornografie; eine Registrierung ist also nicht erforderlich. Damit kommen wir auch schon zum Fazit! Wisst ihr, ich war neulich beim Arzt, um mich mal durchchecken zu lassen. Meine Mutter wollte es eigentlich nicht erlauben, aber ich habe mich rausgeschlichen, als sie gerade nicht hinsah. Der Arzt sagte mir, dass ich mehr Östrogen im Körper habe als der durchschnittliche Mann. Und da hat es bei mir „Klick“ gemacht! Da wurde mir klar, wie schwer mir Abschiede fallen. Aber irgendwann trifft es uns alle, also komme ich mal zum Ende meiner Rezension. Alles in allem ist die Seite ziemlich gut, auch wenn es auf Reblop.com durchaus Fake-Pornos gibt. Die Aufmachung ist hervorragend und übersichtlich, und man kann tatsächlich in aller Ruhe stöbern – so wie auf einer, sagen wir mal, Möbel-Website.