Als ich den ENF-CMNF-Blog zum ersten Mal entdeckte, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Der Name der Seite ist ein ziemlicher Zungenbrecher; deshalb werde ich ihn für euch in seine Einzelteile zerlegen, damit ihr nicht – so wie ich – die ersten zehn Minuten auf der Seite damit verbringen müsst, bloß herauszufinden, worum es eigentlich geht. ENF steht für „Embarrassed Nude Female“ (beschämte nackte Frau). Im Kontext dieser Seite sind die Frauen typischerweise aus einem Grund beschämt, der mit ihrer Nacktheit zusammenhängt – und nicht etwa, weil sie den Namen eines Bekannten vergessen oder sich aus ihrem Auto ausgesperrt haben. Meistens sind sie entweder deshalb verlegen, weil sie dazu überredet (oder erpresst) wurden, sich auszuziehen, oder weil sie in einem Zustand der Nacktheit ertappt wurden.
Manchmal ist die Verlegenheit eher harmloser Natur („Oh Gott, dieser heiße Typ kam in mein Haus, und mir ist das Handtuch heruntergefallen – wie soll ich das jemals überwinden?!“), während sie ein andermal eine etwas düsterere Note hat („Wenn du dich nicht ausziehst und mir einen bläst, erzähle ich deiner Familie von deiner Kokainsucht.“). In beiden Fällen liefert das Material jedoch eine hervorragende Grundlage für die Selbstbefriedigung.
Der zweite Teil des Titels, CMNF, bezieht sich auf ein überraschend beliebtes Subgenre der Pornografie, das als „Clothed Male, Nude Female“ (bekleideter Mann, nackte Frau) bezeichnet wird. Auch wenn die Situation an sich selbsterklärend ist, erschließt sich ihre Anziehungskraft oft nicht auf den ersten Blick. Ich mag diese Art von Pornos, weil sie mir ein Gefühl der Kontrolle vermitteln, das mir in meinem realen Leben fehlt. Es ist, als wäre das Mädchen verletzlich und man selbst hätte die volle Kontrolle. So muss sich „ThePornDude“ wohl ständig fühlen. Es ist ein Gefühl, das in meinem echten Leben völlig fehlt; doch Seiten wie diese helfen mir dabei, den Schmerz mithilfe von Fantasien zu lindern.
Den Blog durchstöbern
Die Startseite von ENF-CMNF präsentiert sich als blogartige Auflistung aller Videos der Seite. Die Inhalte erscheinen dort nicht gerade in atemberaubendem Tempo – es handelt sich eher um jene Art von Bereich, in den man einmal am Tag hineinschaut, um zu sehen, was es Neues gibt, sich genüsslich einen runterholt und dann weiterzieht. Dennoch erscheinen fast täglich neue Beiträge; es lohnt sich also durchaus, ab und zu mal vorbeizuschauen. In jedem Beitrag findest du eine kurze Videobeschreibung, eine Bewertung, eine Liste von Tags sowie einen Kommentarbereich. Du kannst auf einen der Tags klicken, um deine Auswahl so zu filtern, dass dir nur thematisch verwandte Beiträge angezeigt werden – oder du scrollst einfach chronologisch durch den Blog.
Einige der Tags enthalten noch weitere Abkürzungen; anscheinend sind die Betreiber dieser Seite nämlich der Meinung, man bräuchte einen Hochschulabschluss, um ihre Pornos zu verstehen. Anstatt nun all diese Zeit zu investieren (wie ich es getan habe), gebe ich dir hier einen letzten Crashkurs zur Terminologie von ENF-CMNF.
CFNF ist im Grunde das lesbische Äquivalent zum CMNF-Porno. Die Abkürzung steht für „Clothed Female, Nude Female“ (bekleidete Frau, nackte Frau). Es bietet dieselbe aufregende Machtdynamik wie CFNF-Pornos, jedoch mit doppelt so vielen Brüsten und ganz ohne Schwänze. Du kannst also weiterhin dein Bedürfnis nach leichter Dominanz und Submission stillen – hast dabei aber doppelt so viele „spannende Details“, auf die du dich konzentrieren kannst.
OON steht für „Only One Naked“ (nur eine nackt). In diesem Kontext bedeutet das, dass in der jeweiligen Szene eine Gruppe von Personen anwesend ist, die nicht nackt sind. Dabei kann es sich um Männer oder Frauen handeln; eines ist jedoch sicher: Der Raum ist voll von ihnen – und mittendrin befindet sich eine einzige nackte Frau. Das erinnert an jene Träume, die ich früher oft hatte: Ich tauchte in der Schule auf und bemerkte erst dann, dass ich keine Kleidung trug. Der Unterschied ist jedoch, dass die Demütigung hier meist in Sex mündet – und nicht in noch mehr Demütigung und einer lebenslangen Angst vor öffentlichen Räumen.
Eine weitere große Videokategorie, die du auf ENF-CMNF finden wirst, nennt sich WiP. Das steht für „Women in Prison“ (Frauen im Gefängnis). Glücklicherweise entsprechen die hier gezeigten Frauen eher dem Typus, den man aus der Serie „Orange Is the New Black“ kennt – und weniger jenen, die in den reinen Frauen-Episoden der Doku-Reihe „Lockup“ zu sehen sind. Ganz im Sinne des Seitenkonzepts werden diese Frauen meist von Männern und Frauen in Polizeiuniformen durchsucht, verhört und sogar einer Leibesvisitation unterzogen.
Allerdings eine kleine Warnung: Falls du – genau wie ich – ein kleiner, etwas fülligerer Mann bist, solltest du die hier gezeigten Techniken keinesfalls an echten Polizisten ausprobieren! Neulich wurde ich wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten – und ich glaube nicht, dass es mir geholfen hat, die Tricks auszuprobieren, die ich auf WiP gesehen hatte. Statt eines Bußgelds habe ich nun im nächsten Monat einen Gerichtstermin; mir drohen bis zu fünf Jahre Haft wegen sexueller Nötigung und versuchter Bestechung eines Polizeibeamten. Ups.
Der letzte gängige Begriff, den ihr kennen solltet, lautet NiP – kurz für „Nude in Public“ (nackt in der Öffentlichkeit). Auch hier gilt: So aufregend es auch erscheinen mag – versucht nicht, dieses Subgenre nachzuahmen, es sei denn, ihr befindet euch an einem absolut abgelegenen Ort. Ich muss nun gleich zwei Anklagen abwehren, und die Tatsache, dass ich mich nur wenige hundert Meter von einem Spielplatz entfernt befand, als mich dieser Fetisch überkam, bedeutet, dass meine Aussichten ziemlich düster sind.
Auf der Tube surfen
Falls dir im Blog-Bereich nichts zusagt, solltest du unbedingt einen Blick auf die „Tube“-Sektion werfen. Diese ähnelt der üblichen Video-Übersicht einer durchschnittlichen Pornoseite, ist jedoch – für eine Website, die bis vor Kurzem eigentlich nur aus einem Blog bestand – überraschend hochwertig gestaltet und funktionsreich ausgestattet.
Zunächst sind die Videos nach Aktualität sortiert; es handelt sich dabei exakt um dieselben Clips, die bereits im Blog geteilt wurden. Wenn du den Blog also schon durchgescrollt hast, wirst du hier nichts Neues entdecken. Am besten experimentierst du ein wenig mit den Filtern und Sortierfunktionen herum: Die Seite existiert bereits seit Jahren und umfasst Tausende von Videos – es würde also viel zu lange dauern, die absoluten Highlights zu finden, wenn man sich lediglich auf die chronologische Auflistung verlassen könnte.
Beginne am besten mit der Sortierung nach „meisten Aufrufen“ (Most Viewed) und achte unbedingt darauf, dir das Video auf Platz eins anzusehen: Es verzeichnet mehr als doppelt so viele Aufrufe wie jedes andere Video auf der Seite und ist die Zeit jedes Zuschauers absolut wert. Ich wusste gar nicht, dass ich unbedingt eine Gruppe von rund zwanzig japanischen Frauen sehen wollte, die als Nacktsklavinnen auf einer Farm leben – doch nachdem ich das Video nun gesehen habe, kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ich nach Japan auswandern werde, um dort meine eigene Nacktsklavinnen-Farm zu gründen.
Gerne schaue ich mir auch den Bereich mit den „meisten Kommentaren“ (Most Commented) an: Einige dieser Videos sind vielleicht nicht ganz so universell ansprechend wie die Clips mit den meisten Aufrufen; dennoch wirst du hier sicherlich das eine oder andere Juwel entdecken – Videos, die zwar nicht die ganz großen Zuschauermassen anzogen, dafür aber jenen speziellen Nischen-Reiz besitzen, den eingefleischte Fans so sehr lieben. Viele dieser Clips sind etwas tabu-lastiger und provokanter gestaltet. Wenn du also auf ENF-CMNF gelandet bist, um Frauen dabei zuzusehen, wie sie erpresst und zu sexuellen Handlungen abseits der Norm gezwungen werden, kann ich dir diese Sortieroption wärmstens empfehlen.
Auch die Sortierung nach „meisten Favoriten“ (Most Favorited) übt einen ganz ähnlichen Reiz aus: Hier wirst du zwar nicht das „Allerweltsvideo“ finden, das jedem Geschmack gerecht wird; stattdessen erwartet dich jedoch eine Auswahl an Clips, die Tausende von Zuschauern derart in ihren Bann zogen, dass sie zu regelrechten Obsessionen wurden. Auch die Seite mit den „längsten Videos“ ist hervorragend – insbesondere dann, wenn du gerade in der Stimmung bist, tief in deine Fetische einzutauchen und ihnen für ein paar Stunden (oder länger) ausgiebig nachzugehen. Zusätzlich zu den Sortieroptionen bietet ENF-CMNF eine Auswahl an Kategorien, die viele Websites, deren Schwerpunkt auf der Präsentation von Pornovideos liegt, regelrecht in den Schatten stellt. Dabei werden nicht nur die Grundlagen abgedeckt – wie etwa Kategorien, die die Statur und Ethnizität der Darstellerinnen sowie die ausgeführten Sexakte beschreiben –, sondern es gibt auch zahlreiche Nischenkategorien, die Ihnen helfen, Inhalte zu finden, von deren Existenz Sie vielleicht gar nichts wussten.
Wenn Sie beispielsweise eine Auktion nackter Sklavinnen sehen möchten, steht Ihnen eine Handvoll Videos zur Verfügung, die genau das zeigen. Wenn Sie auf Videos stehen, in denen sich Frauen gegen Bargeld ausziehen, werden Sie ebenfalls nicht leer ausgehen. Es gibt sogar eine Hentai-Kategorie, eine Kategorie zum Thema Gedankenkontrolle sowie eine Kategorie für Entführungsszenarien. Die meisten dieser Nischenkategorien sind zwar eher klein, doch das ist allemal besser, als nur über wenige, riesige Kategorien zu verfügen, die die Auswahl kaum eingrenzen.
Die Videos auf ENF-CMNF (oft fälschlicherweise als „cmnf enf“ geschrieben) sind handverlesen, manuell verschlagwortet und von Hand kategorisiert; was ihnen also an Quantität fehlen mag, machen sie durch Qualität mehr als wett – und zwar sowohl in Bezug auf die Videos selbst als auch hinsichtlich der Präzision ihrer Metadaten. Hier werden Sie keinerlei Probleme mit fehlenden oder fehlerhaften Tags haben. Wenn Sie also unbedingt ein Video sehen müssen, in dem sich eine Frau unter Waffengewalt entkleidet, werden Sie keinerlei Schwierigkeiten haben, genau das zu finden. Schwierigkeiten könnten Sie allerdings bekommen, sollten Sie jemals Ihrem Therapeuten, Ihren Angehörigen oder einem Richter davon erzählen – doch zumindest können Sie dann in aller Ruhe masturbieren.
Man hat im Gefängnis doch Zugang zu Pornos, oder?