Ich habe schon Leute sagen hören, dass sie Cartoons entwachsen seien – und zwar schon damals, als sie noch Kinder oder Teenager waren. Ich denke mir dann immer: Die klingen wie ein Haufen prätentiöser Wichser. Ich habe gerade einen verdammten Eimer billiger Frosted Flakes verdrückt, während ich „Steven Universe“ geschaut habe – und dabei bin ich ein gestandener Mann mit eigenem Schlafzimmer und einem Anime-Prinzessinnen-Körperkissen als Freundin. Ich würde sogar behaupten, dass die meisten Cartoons für jedermann und jedes Alter geeignet sind; die abgefahrenen Animationen auf PorCore sollte man jedoch wohl besser den Erwachsenen überlassen.
PorCore.com gibt es erst seit ein paar Jahren, doch die Beliebtheit der Seite steigt stetig an. Das überrascht kaum – wer würde sich schließlich kein CGI-Hentai von einem Dreier zwischen den „Frozen“-Schwestern und irgendeinem Typen mit einem riesigen Schwanz ansehen wollen? Verdammt, kein Wunder, dass die monatlich 5 Millionen Besucher verzeichnen. Ich habe mir schon zur Disney-Version einen runtergeholt, aber die war bei Weitem nicht so explizit.
Heiße Schlampen und geile Shemales in CGI
Verdammt noch mal. PorCore nutzt das typische Layout einer kostenlosen Pornoseite, doch das Erste, was mir ins Auge springt, ist ein riesiges Spam-Fenster, das es irgendwie an meinem Adblocker vorbeigeschafft hat. Unten rechts schwebt ein CGI-Mädchen über den Pornovorschaubildern und fingiert sich selbst – nur um wenige Sekunden später von Poison Ivy abgelöst zu werden, die Harley Quinn fistet. Sogar Spock mischt mit und nimmt sich eine grüne Schlampe zur Brust. Ein Button verspricht mir „Kostenloses Abspielen“, doch ich klicke einfach auf das „X“, um diesen nervigen Scheiß zu schließen. Versteht mich nicht falsch: Das animierte Gerammel hatte die volle Aufmerksamkeit meines Mikropenis sicher – aber ich habe mein Taschengeld für diese Woche bereits für Erwachsenenwindeln verbraten, damit ich die komplette „Star Wars“-Saga am Stück durchsuchten kann, ohne dafür von der Couch aufstehen zu müssen.
Sobald der Spam verschwunden ist, lässt sich die Fülle an CGI-Pornos auf dem Bildschirm schon deutlich besser genießen. Die typischen Vorschaubilder aus warmem, echtem Fleisch werden hier durch die kühle, makellose Perfektion von Schlampen ersetzt – gerendert vom futuristischen Gehirn eines Roboter-Wichsers.
In der Standardansicht von PorCore werden die neuesten Clips zuerst angezeigt. Das allerneueste Video ist ein Futanari-Sexfilm, in dem sich zwei realistisch dargestellte Shemales gegenseitig einen blasen, sich die Titten ficken und sich gegenseitig ordentlich in die Arschlöcher vordringen. Es handelt sich um eine 12-minütige Szene – und anscheinend um den dritten Teil eines größeren Futa-Sex-Epos.
Zu den weiteren aktuellen 3D-Fickfilmen gehören eine „Devil May Cry“-Parodie mit Shemales, ein weiteres Futanari-Video, in dem einer Protagonistin am Pool der Schwanz gelutscht wird, eine Frau, die von muskulösen Reptilien-Aliens gefickt wird, ein Futanari mit einem Pferdeschwanz, das einen Typen fickt, sowie ein Kerl, der von seiner Nachbarin einen geblasen bekommt. Heilige Scheiße – das Publikum hier steht wohl wirklich total auf Tussis mit Schwanz, was?
Liebevoll gerenderte 3D-Fickfilme
Ich stehe eigentlich nicht so auf das ganze Shemale-Zeug; deshalb habe ich mir ein Video mit dem Titel „Girlfriend Fucks Boyfriend“ (Freundin fickt Freund) angesehen. Das Vorschaubild zeigt einen Typen, der seiner jungen Freundin die Muschi leckt – aber ich hätte wohl besser mal mit der Maus über das Bild fahren sollen, um einen genaueren Blick auf die eigentliche Szene zu werfen. Sie peggt den Wichser nämlich mit einem Strap-on. Ich habe mir einmal den Finger ins Arschloch gesteckt, weil ich gehört hatte, dass man dadurch einen tollen Orgasmus bekommen kann; doch alles, was ich damit erreichte, war, einen feststeckenden Kotbrocken zu lösen, der zuvor eine Sturzflut explosiven Durchfalls zurückgehalten hatte. Meiner Mutter erzählte ich daraufhin, die braunen Brocken hätten schon immer zum Muster der Wohnzimmercouch gehört.
Die gute Nachricht ist: Das Video lief völlig reibungslos. Ich musste nicht warten, bis es gepuffert war, und wurde auch nicht mit Pop-up-Spam oder Werbespots belästigt, die vor der eigentlichen Szene abgespielt wurden. Über die Qualitätseinstellungen konnte ich zwischen 360p, 480p und 720p wählen – doch damit erschöpfte sich auch schon der Funktionsumfang des integrierten Players. Eine einfache Download-Schaltfläche oder Optionen zur Regelung der Wiedergabegeschwindigkeit gab es leider nicht.
Die Qualität des Videos selbst ist durchaus ordentlich. Es handelt sich offensichtlich um eine Amateur-Produktion aus dem Computer (CG) – also nicht um ein Werk eines großen Pornostudios –, doch der Schöpfer hat hier ganz klar seine Leidenschaft ausgelebt. Es wurde jede Menge Zeit und Mühe in die Darstellung des glänzenden Fleisches, der wippenden Titten und des seltsam verdrehten Hodensacks investiert.
Als Nächstes sah ich mir einen Sex-Cartoon mit dem Titel „Velma And Shaggy Having Anal Sex“ an. Die Scooby-Doo-Parodie ist genau das, wonach sie klingt. Die Animation orientiert sich überraschend eng am Hanna-Barbera-Stil des Originals – nur eben mit sehr explizitem Sex. Wie jeder gute Anal-Porno beginnt auch dieser mit einem Blowjob und vaginaler Penetration, bevor Shaggy durch die Hintertür eindringt.
Aliens, Furry-Sex und Monster-Ficken
Shemales sind auf PorCore offensichtlich ein großes Thema, doch auch eine Handvoll anderer beliebter Kategorien prangt gut sichtbar im Header. Es gibt umfangreiche Bereiche, die Aliens, Furry-Sex, Hentai, Parodien und Tentakeln gewidmet sind. Es findet sich sogar eine ausgedehnte Sammlung an Overwatch-3D-Hentai – extra für euch Gamer-Schwuchteln, die mich jedes Mal aufs Neue demütigen, wenn ich versuche, einen Ego-Shooter zu spielen.
Ich bin ein riesiger Kerl – nach jedem Maßstab extrem fettleibig. Meine Fettwülste sind von einer dicken, ungepflegten Haarschicht bedeckt, die den festsitzenden Gestank noch hartnäckiger speichert als meine ungewaschene Kleidung. Manchmal betrachte ich mich selbst als eine Art Monster – besonders im Vergleich zu sexy Hengsten wie „The Porn Dude“; genau deshalb fühlte ich mich auch so stark zur Kategorie „Monster Sex“ auf dieser Seite hingezogen.
Hast du schon mal gesehen, wie eine Frau von einem Insekt gefickt wird? Ich hatte mal einen parasitären Haufen Maden, der sich zwischen meinen Fettwülsten eingenistet hatte – was, technisch gesehen, wohl das Ergebnis von Fliegen war, die sich in dem Dreck paarten, der sich auf meiner Haut ansammelt. Das ist allerdings immer noch etwas anderes als die abgefuckte Insekten-Fickerei, die ich in *Haku’s Break Time With Insect* gesehen habe. Ein Kumpel von mir hat sich mal ein paar illegale Insekten mit Bitcoin gekauft, und eines davon hat seinen Nippel gefickt – genau wie diese seltsamen Wirbellosen in der besagten Szene.
Falls du befürchtet hast, dieser Insekten-Porno sei nur eine einmalige Sache gewesen: Keine Sorge! Es gibt noch jede Menge weiterer Insekten-Fick-Streifen, versteckt zwischen all den Dämonen-Nummern, Minotaurus-Blowjobs, Göttinnen-Demütigungen und Metroid-Vergewaltigungen. PorCore setzt auf diesen endlosen Seiten-Stil, bei dem immer neue Vorschaubilder nachgeladen werden, während man nach unten scrollt – und die „Monster-Abteilung“ nimmt schier kein Ende. Shrek nimmt sich irgendwelche Schlampen zur Brust, Marge Simpson wird von tentakelbewehrten Aliens sexuell missbraucht, und die ganze abgefuckte Scheiße zwischen Ripley und dem Alien wird hier noch um einiges expliziter dargestellt. Jetzt wissen wir endlich, wie dieses Ding sie damals wirklich geschwängert hat.
Ich habe mir neulich einen echt geilen Porno-Anime angesehen, in dem ein Ork eine wohlgeformte, kurvige Amazone (eine „BBW-Schlampe“) irgendwo tief im Dschungel fickt. Sie lässt es sich „Doggy-Style“ geben, wobei ihre prallen Titten und ihr fetter Arsch nur so wackeln, während das riesige, stinkende grüne Monster auf sie einhämmert. Es gibt sogar diese Innenansichten der Muschi – ein Feature, das man sonst eigentlich nur aus Hentais kennt. Als er diese gezeichnete Fotze mit seinem Sperma vollspritzte, habe ich es ihm gleichgetan und mich in das Loch entleert, das ich zuvor in meine „Body-Pillow-Freundin“ geschnitten hatte. Irgendetwas an der Vorstellung, dass ein hässliches, fettes Monster ein hübsches Mädchen fickt, hat den hässlichen, fetten „Neckbeard“ in mir zutiefst angesprochen.
Ein Teil des Reizes der Pornos auf PorCore liegt darin, dass sie sich nicht an die Gesetze der Natur, der Physik oder der menschlichen Moral halten müssen. Die Leute können dort ficken, wen oder was auch immer sie wollen – und zwar auf jede noch so abgefuckte Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann. Allein diese Tatsache dürfte eine ganze Menge von euch Freaks anlocken – all jene, deren Fantasien sich im echten Leben, mit Fleisch und Blut, schlichtweg nicht ausleben oder verfilmen lassen.
Ein wenig Spam für eine Menge CG-Hentai
Auf PorCore rutscht eine ganze Menge Spam durch meinen Blocker. Abgesehen von diesem nervigen Scheiß, der anfangs über der Seite schwebt, wirkt der Spam hier jedoch größtenteils recht unaufdringlich. Damit meine ich vor allem, dass es sich hierbei nicht um Pop-up-Spam handelt. Pop-ups sind der absolute Scheiß, aber auf dieser Seite bin ich von ihnen verschont geblieben. Zwar gibt es ein dauerhaft eingeblendetes Spam-Banner für externe Cartoon-Parodien sowie Links zu Hentai-Spielen direkt neben dem Videoplayer. Dort wird zwar behauptet, man könne KOSTENLOS SPIELEN – aber ihr Weebs wisst ja längst, dass dort ein Gacha-System lauert, das euch mit In-Game-Käufen das Geld aus der Tasche ziehen will.
Dieser Spam ist jedoch kein allzu hoher Preis für das, was hier geboten wird. Die meisten kostenlosen Tube-Seiten haben nichts Besonderes zu bieten, was man nicht auch anderswo finden könnte. Die riesige Sammlung an 3D-Pornos auf PornCore besticht durch ihre beeindruckende Tiefe und ihren schieren Umfang. Hier wimmelt es nur so vor abgefahrenen Perversionen – und wer sonst kann das schon von sich behaupten?
Sollte mir das nächste Mal jemand blöd kommen und behaupten, Cartoons seien nur etwas für Kinder, werde ich ihm wohl einfach einen Link zu PornCore schicken. Das beweist nämlich zweifelsfrei, dass Cartoons sehr wohl auch etwas für Erwachsene sind. Schaut doch einfach mal rein – entweder, wenn ihr mir nicht glaubt, oder wenn ihr euch einfach nur zu CG-Hentai-Pornos einen runterholen wollt.