So viel Pornos ich auch schaue – manchmal überkommt mich einfach die Einsamkeit. Ich weiß, was ihr denkt: „Porngeek, bist du nicht längst an Einsamkeit gewöhnt, nachdem du dein ganzes trauriges Leben lang allein warst?“
Ja, mein Waifu-Kissen hilft mir gegen die Einsamkeit, aber selbst ich träume manchmal davon, eine echte Frau zu berühren und ihren Duft wahrzunehmen. Es reicht einfach nicht, nur kurz am Haar einer Frau zu schnuppern, wenn sie im Supermarkt an mir vorbeiläuft, wisst ihr?
Außerdem scheint der Stoff zu leiden, wenn ich Shampoo auf mein Waifu-Kissen reibe, nur um daran zu riechen.
Fling ist eine Seite für Casual Dating und Sex-Dates, ganz im Stil von Plattformen wie Plenty of Fish. Hier gibt es keinen komplizierten Matchmaking-Mist, bei dem man über Dinge wie Hobbys, Religion usw. quatschen muss.
Was ist mein Sternzeichen? Wie wär’s mit: „Deez Nuts“!
Bei Fling dreht sich alles um das „Boom-Boom“ im Bett – und das bedeutet: Bilder, Bilder und noch mehr Bilder. Du solltest besser Photoshop anwerfen und deine Skills aufpolieren; als Belohnung warten heiße Girls aus deiner Gegend, die bereit sind, dir einen zu blasen und die ganze Nacht mit dir zu vögeln.
Verdammt, du kannst dich sogar am Catfishing versuchen. Pack ein paar Fotos von einem gutaussehenden „Chad“ in dein Profil, und notgeile Weiber schicken dir im Handumdrehen Muschi-Fotos. Gib mir aber nicht die Schuld, wenn du auffliegst und dein Account gesperrt wird. Denk dran: Das hier ist eine Premium-Seite.
Die Registrierung geht super schnell: Einfach E-Mail-Adresse eingeben und loslegen. Fling stellt dir ein paar grundlegende Fragen, etwa nach deinem Alter, der Art von Action, die du suchst, und darauf, auf welche Art von Weibern du stehst. Ich fand es urkomisch, dass Fling fragt: „Bist du bereit, innerhalb von drei Stunden Sex mit jemandem zu haben?“ – Hey Schätzchen, mach mir bloß keine falschen Hoffnungen!
Stehst du auf Latinas mit Riesenmöpsen? Fling filtert dir diese „Mamacitas“ direkt von Anfang an heraus. Du sagst der Seite einfach, welche Art von Frau du suchst, und sie filtert automatisch für dich.
Ich wette, ThePornDude würde diesen Laden hier ordentlich aufmischen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sein Posteingang mit Sex-Anfragen überflutet wird – er bräuchte wohl zehn Schwänze, um all diese Schlampen zu befriedigen. Leider sind nicht alle von uns so gesegnet wie ThePornDude. Aber genau dafür gibt es ja Fake-Profilbilder, oder?
Fling bietet alles, was man braucht, um heiße Bräute kennenzulernen. Es gibt Instant Messaging, Video-Chat, Foto-Sharing und jede Menge mehr. Fling hat zudem eine ziemlich solide Nutzerbasis, und es wird versprochen, dass sich ein engagiertes Team rund um die Uhr um Fake-Accounts kümmert.
Aber ganz ehrlich: Mir reicht zur Not auch ein Fake-Mädchen. Unwissenheit ist ein Segen – und für einen Geek wie mich auch ziemlich notwendig. Schon eine einzige Nachricht von einer heißen Frau auf dem Foto würde meinen ganzen Tag (oder die Woche) retten, weißt du? Vielleicht würde ich mir sogar ihr Bild ausdrucken und an mein Kopfkissen kleben. Manchmal muss man sich eben etwas vormachen, um über die Runden zu kommen…
Ich schätze, das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt bei etwa 1:5. Das ist für eine Dating-Seite eigentlich ziemlich gut, aber stell dich auf „harte“ Konkurrenz ein – wenn du verstehst, was ich meine. Denk dran: Wenn niemand auf deine Nachrichten antwortet, such dir hässlichere oder ältere Frauen und versuch es noch mal. So merkst du schnell, wo du stehst (bei mir sind das anscheinend Omas und Trannies).
Man sollte bedenken, dass Fling eine kostenpflichtige Seite ist. Früher gab es mal eine kostenlose Mitgliedschaft, aber heute bekommt man höchstens ein zweitägiges Probeabo für einen Dollar. Das sollte aber mehr als ausreichen, um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Art von Frauen dort unterwegs ist.
Profilbilder kannst du dir kostenlos ansehen, aber Nachrichten schreiben, Fotos betrachten und andere Funktionen sind gesperrt, solange du nicht den Geldbeutel öffnest.
Klassisches Kontaktanzeigen-Layout
Sobald du bei Fling angemeldet bist, kannst du ganz einfach auf die Jagd nach frischer Muschi gehen. Du landest auf deiner Startseite, wo dir Galerien mit gerade online befindlichen Frauen sowie Frauen aus deinem Bundesstaat angezeigt werden.
Außerdem siehst du Galerien mit beliebten Fotos und Videos der Mitglieder. Genau, Fling bietet jede Menge sexy Videos von Mitgliedern, an denen du dir einen runterholen kannst. Wenn du sie nach dem Abspritzen immer noch heiß findest – nun, der Button für Direktnachrichten ist direkt zur Hand, damit du sie anschreiben kannst. Stell dir vor, du hättest bei jedem Porno, den du dir ansiehst, die Möglichkeit, dem Pornostar eine Nachricht zu schicken. Ich würde Stunden damit verbringen, mir den perfekten Anmachspruch zu überlegen.
Beim Durchstöbern der Galerien wirst du schnell merken, dass diese Mädels keine Scheu haben, richtig schmutzig zu werden. Bei Fling dreht sich alles um schnelle Nummern; die heißen Babes zeigen also bereitwillig ihre Titten und Ärsche, um all die Alpha-Schwänze anzulocken. Es gibt dort mehr Selfie-Bilder von Titten und Muschis, als ich überhaupt bewältigen kann.
Ich muss unbedingt „ThePornDude“ darauf aufmerksam machen – es würden sich unzählige Münder auf seinen Übermenschen-Schwanz stürzen!
Oben auf der Seite läuft eine Galerie mit verschiedenen Nutzern durch, die du kontaktieren kannst. Das ist quasi wie ein Börsenticker für Hookups. Ich behalte diesen Ticker immer im Auge, falls dort plötzlich ein heißes Babe auftaucht.
Das Hauptmenü oben links bietet Optionen wie „Suche“, „Jetzt online“, „Live-Streaming der Mitglieder“ sowie Foto- und Videogalerien. Ich schaue meistens zuerst unter „Jetzt online“ nach, um zu sehen, wer sonst noch für etwas Action zu haben ist.
Ein weiteres nettes Feature sind die „Premium-Inhalte“. Hier können Mitglieder ihre selbstgemachten Pornos hochladen, die man mit Fling-Credits freischalten kann. Zu den weiteren Funktionen gehören ein „Swipe-Spiel“ im Tinder-Stil und eine „What’s Trending“-Galerie, in der man sich die heißesten Fotos und Videos ansehen kann, die bei anderen gerade angesagt sind.
Wenn du es mit einem Hookup mit Einheimischen ernst meinst, empfehle ich dir, im Hauptmenü auf die „Browse“-Links zu gehen. Die SMS-Nutzerinnen wirken auf den Bildern, die ich gesehen habe, authentischer, und man kann bei jeder Frau Alter und Wohnort sehen. Über den SMS-Link kannst du gezielt nach Frauen filtern, die ein Handy haben, sodass du sie direkt per SMS anschreiben kannst.
„New Faces“ ist ebenfalls ein tolles Feature, denn auf solchen Hookup-Seiten gibt es oft viele inaktive oder veraltete Profile, die einen nur Zeit kosten. Es ist immer wichtig sicherzustellen, dass die Person kürzlich eingeloggt war – sonst redet man quasi gegen eine Wand.
Glaub mir, das ist mir schon oft passiert. Andererseits antwortet mir sowieso kaum jemand, woher sollte ich es also wissen?
Fling zeigt auch verifizierte Nutzer an. Das sind Mitglieder, die den Seitenbetreibern nachgewiesen haben, dass sie echte Personen sind. Das ist ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Fling; wir wissen ja alle, dass die Porno-Welt von Fake-Profilen nur so wimmelt.
Was mir gefällt
Fling wirkt seriöser als die meisten anderen Hookup-Seiten, die ich bisher ausprobiert habe. Die Seite hat eine riesige Nutzerbasis und wird von einem Branchenführer im Online-Dating-Geschäft betrieben. Zwar bin ich auch auf viele Profile gestoßen, die nach Fake aussahen, aber es war nicht schwer, diese auszusortieren und echte Frauen aus der Umgebung zu finden.
Auch das Durchstöbern der Seite ist kinderleicht. Fling hat ein schönes, aufgeräumtes Layout; man kann ganz einfach die coolen Funktionen und Spiele ausprobieren und sich gleichzeitig jede Menge Titten ansehen.
Fling schneidet in Umfragen und Rankings zu den Themen Dating und Hookups regelmäßig sehr gut ab. Die Seite ist schon seit über zwanzig Jahren am Markt – man sollte sie also nicht vorschnell als Betrug abtun. Das Ding hat Bestand.
Was ich hasse
Ich habe kein Geld für die monatliche Mitgliedschaft! Es kostet so zwischen 30 und 50 Dollar im Monat, je nach Laufzeit der Mitgliedschaft – was ich ziemlich happig fand. Ich bleibe lieber bei den günstigeren einwöchigen Testphasen, danke schön.
Andererseits trennt sich so wohl die Spreu vom Weizen. Verdammt, vielleicht muss ich doch wieder Geld aus der Handtasche meiner Mutter klauen… Das letzte Mal hat sie mir einen ganzen Monat lang keine Chicken Tenders gemacht, nachdem sie rausgefunden hatte, dass ich japanisches Gleitgel online bestellt hatte.
Immerhin gibt es ein Angebot: Wenn man innerhalb von drei Monaten nicht zum Zug kommt, bekommt man weitere drei Monate gratis, um es noch mal zu versuchen. Ich bräuchte wahrscheinlich eher drei zusätzliche Jahre, verdammt noch mal.
Eine bewegte Geschichte
Fling gibt es schon ewig, aber ich weiß nicht, wie lange sich die Seite noch halten wird. 2017 war die Seite tatsächlich pleite; der Gründer hatte anscheinend das ganze Firmenkapital für sich selbst verprasst, anstatt das Geschäft auszubauen.
Es gab sogar eine Apple-App, die allerdings eingestellt wurde, nachdem Steve Jobs all die Titten und Ärsche entdeckt hatte. Inzwischen gehört Fling zu Globalpersonalmedias, einem der größten Netzwerke für Dating-Seiten im Internet.
Trotz alledem hat Fling seine Beliebtheit und Beständigkeit bewiesen, und es sind immer noch jede Menge Nutzer da, mit denen man sich vergnügen kann. Ich hoffe nur, du bist eher ein Typ wie „ThePornDude“ und kein Nerd wie ich – denn dann klappt’s garantiert auch mit dem Sex.