Smut Stone! Jeder, der – genau wie ich – ein eher langweiliges Leben führt, wird euch bestätigen: Man hat schon mehr als einmal den Gedanken gefasst, dass Videospiele eigentlich nur dazu entwickelt wurden, um etwas Leben in unseren tristen Alltag zu bringen. Ich meine, sie wirken fast wie ein Geschenk des Himmels – voller geistreicher Spannung und Abenteuer, ganz egal, wie unrealistisch diese auch sein mögen. Man stelle sich nur vor: Das Schicksal einer ganzen Welt hängt einzig und allein davon ab, ob es einem völlig ahnungslosen Typen gelingt, die „Honigtöpfe“ zwischen zwei wunderschönen Schenkeln zu erobern – eine fantastische Fantasie, oder?
Nun, mir persönlich ist es völlig schnuppe, ob das Ganze für meine eher schlichten Hirnzellen überhaupt logisch erscheint – solange ich nur die Möglichkeit habe, jederzeit und überall in diesen Spaß einzutauchen. Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal, als ich auf Sex-Spiele stieß: Ich war gerade auf meiner Lieblingswebsite, theporndude.com, unterwegs und stöberte ein wenig herum. Und ehrlich gesagt klang die Vorstellung, animierte Comic-Figuren miteinander ficken zu lassen, für mich ziemlich aufregend.
Ihr könnt fest darauf wetten, dass ich mir damals geschworen habe: Ich werde jedes einzelne dieser Spiele ausprobieren und mich nie wieder mit diesem öden „Casual-Gaming“-Kram abgeben! Genau dieser Anspruch – mein Status als „echter Zocker“ – hat mich schließlich zu „Smut Stone“ geführt: einem extrem unterhaltsamen, kostenlosen Hentai-Kartenspiel. Einem Spiel, dem ich im folgenden Testbericht nun ausführlich auf den Zahn fühlen werde.
Die Grundlagen des Spiels
Wie sich herausstellt, müsst ihr das Spiel gar nicht erst herunterladen, um es spielen zu können – es steht nämlich direkt auf der Website zur Verfügung. Nun, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hätte absolut keine Lust darauf, dass meine Mutter (oder gar meine eigene Schwester) auf dem gemeinsamen Desktop-Rechner plötzlich eine heruntergeladene Sex-Spieldatei entdeckt. So betrachtet hat das Ganze nämlich einen entscheidenden Vorteil: Ihr müsst lediglich den Browser-Verlauf löschen – oder gar nichts unternehmen, falls ihr zu jenen gehört, die ohnehin stets im „Inkognito-Modus“ unterwegs sind.
Sobald ihr die Seite aufruft, werdet ihr zweifellos von der Grafik schwer beeindruckt sein. Doch bevor ihr euch völlig in dieser visuellen Pracht verliert, solltet ihr euch unbedingt registrieren und ein Benutzerkonto anlegen. Denn nur so könnt ihr überhaupt spielen – und vor allem: jedes Mal genau an der Stelle weitermachen, an der ihr zuvor aufgehört habt. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines Typen, der sich in einem Stripclub herumtreibt. Dort wird ihm jedoch eine Stripperin vor der Nase weggeschnappt – und zwar von einem koboldartigen Wesen mit Schweineschnauze, das anscheinend deutlich öfter zum Zug kommt als euer eigenes, klägliches Ich. Um ihn nun aufzuhalten, musst du den Anweisungen des Kobolds in allen wichtigen Aspekten des Spiels folgen.
Gameplay: Vögle Schlampen, um immer wieder Geld zu verdienen.
Das Wichtigste zuerst: Dein Ziel in diesem Spiel ist es, das Land zu erkunden und dabei so viele heiße Bräute wie möglich in deinen Harem aufzunehmen. So stellst du sicher, dass du dir die besten und heißesten Mädels des Landes sicherst. Ziemlich simpel, oder? Nun, das Lesen von Anleitungen macht vielleicht nicht gerade Spaß; vielleicht hätten sie lieber eine Simulation der Stimme einer versauten, heißen Braut einbauen sollen, um die Nutzer zu führen und sie noch tiefer in die Spielmechaniken einzuführen.
Das Spiel besteht aus einer Abfolge von Kämpfen, in denen du gegen heiße Frauen antrittst und sie zur Unterwerfung zwingst, damit sie sich deinem Harem anschließen. Zudem gewährt das Spiel den Spielern die Freiheit, die Karten in ihren Decks anzupassen, um ihre Angriffskraft zu maximieren. Sobald die Karten aufgestellt sind, bleibt dir nur noch eines zu tun: auf „Kämpfen“ zu drücken – ein Vorgang, der weitgehend automatisch abläuft. Und nur damit du Bescheid weißt: Du wirst nicht viel strategisches Köpfchen brauchen, um die meisten Kämpfe zu meistern. Allerdings zieren jede Karte sexy Illustrationen von köstlichen, üppigen Schönheiten, die im weiteren Spielverlauf immer mehr ihrer Kleidung ablegen und sich in immer freizügigere, sexy und verführerische Outfits hüllen.
Durch das Aufleveln dieser Karten erhalten die Mädchen mehr Lebenspunkte und mehr Kraft; dabei hat jeder Spieler stets drei Karten auf dem Spielfeld. Dein einziges Ziel bleibt jedoch, die drei gegnerischen Karten zu besiegen und anschließend die Lebensleiste deines Kontrahenten auf null zu bringen – was im Grunde auch schon das gesamte Spielprinzip darstellt. Gar nicht so schwer, oder? Für besiegte Gegner wirst du mit Münzen oder neuen Karten belohnt. Um das stärkste Deck – oder sollte ich es lieber „Bataillon“ nennen? – zusammenzustellen, musst du deine Karten zudem fleißig austauschen oder bei der Auswahl und Zusammenstellung einfach nur die absolute „Crème de la Crème“ aufbieten.
Sexszenen
Nun, nun, nun – das ist doch immer der beste Teil eines jeden Sexspiels: die Gelegenheit, sich ein paar ziemlich anzügliche, erotische Szenen anzusehen oder sogar selbst an heißem Sex teilzunehmen. Dies geschieht jedoch erst, nachdem du einige der „Endgegner“ (Bosse) im Spiel besiegt hast; erst danach wirst du auf wirklich handfeste Inhalte stoßen. Du erhältst außerdem ein paar Slides – zum Beispiel eine, auf der du eine bildschöne heiße Braut in den Arsch fickst, oder etwas Ähnliches in dieser sinnlichen Richtung. Leider wird der Dialog nicht heißer als das. Und du kannst dich auf jede Menge Dialoge der Art gefasst machen: „Falsche Tür“, woraufhin erwidert wird: „Nein, die Hintertür ist die richtige Tür.“ Ehrlich gesagt: Auch wenn das Ganze eigentlich sexuelle Erregung aufbauen soll – ich verstehe beim besten Willen nicht, was daran „versaut“ oder „derb“ sein soll, wenn Arschloch oder Muschi als „Tür“ bezeichnet werden. Du etwa?
Noch besser: Du kannst jederzeit online gegen andere Spieler antreten, an Turnieren teilnehmen, Kartenpakete kaufen und all die anderen Dinge tun, die man auch bei einem echten Kartenspiel machen würde. Das Faszinierendste daran ist, dass das Spiel tatsächlich komplett kostenlos ist – ungeachtet der Tatsache, dass jede Schlacht einen Teil deiner Ausdauer verbraucht. Allerdings wirst du ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiterspielen können, es sei denn, du setzt die Spielwährung ein, um fortzufahren – was bedeutet, dass du dir diese erst verdienen musst.
Der winzige Spielbildschirm
Ich weiß nicht, wie die meisten von euch das empfinden werden, aber das Spiel selbst ist winzig, und der Spielbildschirm – der eigentlich doppelt so groß sein sollte – ist es leider nicht. Das steht im krassen Gegensatz zum Rest der Seite, der von anderen Inhalten wie Werbebannern eingenommen wird. Wenn ihr mich fragt: Die schwarze Hintergrundseite ist deutlich augenschonender als die helle Hauptseite – besonders dann, wenn man die Augen zusammenkneifen muss, um überhaupt etwas auf diesem verdammten, winzigen Spielbildschirm erkennen zu können. Zudem fehlt eine Vollbild-Option; das macht es etwas schwierig, die grafische Gestaltung der vollbusigen, gepanzerten Dämonen-Babes gebührend zu würdigen.
Tücken beim Spielen auf dem Smartphone
Wie bereits erwähnt, ist dieses Spiel webbasiert – was im Klartext bedeutet, dass es primär für die Nutzung am Desktop-PC konzipiert wurde. Wer also versucht, das Spiel über das Smartphone aufzurufen, muss den Bildschirm drehen. Das kann sich als etwas umständlich erweisen; daher empfehle ich, lieber bei der Desktop-Version zu bleiben. Noch ärgerlicher ist, dass das Anklicken von Schaltflächen und der Login-Vorgang auf dem Smartphone eine wahre Katastrophe sind. Auf einem Tablet dürfte das Ganze jedoch einigermaßen machbar sein.
Das Positive überwiegt das Negative
Smut Stone macht Spaß und ist insgesamt ein fantastisches Spiel. Da es sich um ein Kartenspiel handelt, findet man sich dank der wenigen, aber präzisen Anweisungen schnell zurecht – die Erklärungen sind wohl besser umgesetzt als bei jedem anderen Spiel dieses Genres, das mir bisher begegnet ist. Zudem ist das Spiel absolut kostenlos spielbar, ohne dass versteckte Kosten durch Mikrotransaktionen anfallen. Obendrein bietet es einige wirklich großartige Sexszenen, eingebettet in ein stimmiges und spannendes Spielkonzept. All diese Vorzüge – gepaart mit der ansprechenden Grafik und der gelungenen Gesamtumsetzung – lassen mich zu dem Schluss kommen: Auch wenn es keine handfesten erotischen „Preise“ zu gewinnen gibt und eine native Mobile-Version fehlt, gehört dieses Spiel wohl zu den besten Titeln, die derzeit auf dem Markt sind.
Empfehlung
Die Macher sollten in Erwägung ziehen, einen größeren Videoplayer für das Spiel einzurichten, damit dieses nicht mehr so winzig wirkt. Zudem sind die erotischen Belohnungen nicht sonderlich fesselnd – was angesichts des kostenlosen Status des Spiels jedoch einigermaßen verständlich ist. Neben der Ergänzung um eine mobile Version des Spiels sollten sie außerdem darüber nachdenken, noch reizvollere und sinnlichere Szenen zu entwickeln.
Fazit
Smutstone.com ist ein unterhaltsames, kostenloses Erotik-Kartenspiel, das im Grunde für jedermann leicht zugänglich ist. Ich bin mir sicher, dass Gamer – selbst solche pleiten, dummen Ärsche wie ich einer bin – darin eine brillante Möglichkeit sehen werden, sich die Zeit zu vertreiben. Obendrein entfällt das lästige Herunterladen von Videos, und die verfügbaren Sexszenen bieten mehr als genug Anreiz, um einen bei der Stange zu halten und für weiteren Spielspaß zu sorgen. Viel Vergnügen!